Halle bleibt noch länger geschlossen
Wasser kommt von außen: An der Halle am Stromberg Gymnasium müssen erneut Probebohrungen stattfinden – Alternativer Belegungsplan gilt weiter
Vaihingen an der Enz - Die Sporthalle am Stromberg Gymnasium kann auch zu Beginn des neuen Schuljahres noch nicht genutzt werden. Die Schulleitungen und Vereine sind informiert, es gilt weiterhin der alternative Belegungsplan. Der Grund: Nach wie vor kommt es zu Wassereintritt im Foyerbereich der Halle.
Die Ursache dafür ist noch unklar. Bei einem Vor-Ort-Termin von Bürgermesiter Klaus Reitze und dem zuständigen Amt 65 mit der Versicherung Ende am 24. Juli 2025 wurden weitere Probebohrungen beauftragt. Diese erfolgen bereits ab der kommenden Woche (KW 32) außen am Gebäude entlang, an der rechten Seite des Einganges in Richtung Parkplatz und direkt am Eingangselement.
Das dies das richtige Vorgehen ist, bestätigte sich dann am vergangenen Wochenende: Durch die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage stand erneut Wasser in den Probebohrungen im Foyerbereich. „Wir müssen zuerst wissen, woher das Wasser kommt, bevor wir den neuen Hallenboden einbauen können“, erklärt Amtsleiterin Hochbau, Christiane Schwörer. Die Suche nach der Ursache erfolgt mit Hochdruck.
Dabei liegt die Ausschreibung für die Sanierung des Hallenbodens im Innenbereich bereits vor. Dieser war im vergangenen Jahr durch einen Leitungsbruch unterspült worden. Die Kosten hierfür übernimmt die Versicherung. Dies hat aber offenbar nichts mit dem Feuchtigkeitseintritt im Foyer zu tun, der im Laufe der vergangenen Monate festgestellt wurde. Erst wenn diese Problemstelle behoben ist, kann der Innenbereich saniert werden.
Die Halle kann also mit Beginn des neuen Schuljahres noch nicht genutzt werden. Die Schulleitungen sowie die betroffenen Vereine sind informiert. Es gilt der Alternativ-Winterbelegungsplan, der im Zusammenwirken aller Beteiligten gut funktioniert. Wenngleich die Vereine zugunsten des Schulsports leider Abstriche machen müssen. So muss etwa der Hockeyverein bei Spielen auf seinem angrenzenden Spielfeld eine mobile Toilette nutzen, weil die Sanitäranlagen der Halle – die die Stadt bislang unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte – noch unbenutzbar sind.





















