Hauptnavigation


Vaihinger Open-Air-Kino 2021 startet am 2. August!

Am 2. August 2021 öffnet der Freiluft-Kinosaal auf dem Schulhof hinter der Stadthalle wieder seine Pforten. Neun Abende Open-Air-Kino und ein Abend Live-Musik – so, wie wir es lieben! Draußen, in Sitzgruppen, mit anspruchsvollem Catering und großer Weinkarte. Veranstalter Michael Eisinger hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Vaihingen an der Enz ein aufwendiges Konzept erarbeitet, das es ermöglicht der aktuellen Corona-Verordnung gerecht zu werden und den Kinobesuchern maximalen Schutz zu bieten! Aber vor allem schafft er Open-Air-Event-Feeling vom Feinsten, ohne „gefühlte“ Einschränkung und mit Filmen und Musikveranstaltung, die für jeden Geschmack etwas bieten!

Das Open-Air-Kino startet am Montag, 2. August mit der Bayerischen Komödie „Weißbier im Blut“. Der Duft von Kuhfladen weht über den abgelegenen, hochverschuldeten Holznerhof, als Kommissar Kreuzeder den Tatort betritt: In der Scheune unter dem Mähdrescher liegt eine nicht zu identifizierende Leiche. Nur sehr widerwillig macht sich der einst beste Kommissar Niederbayerns an den Fall, denn inzwischen verbringt Kreuzeder seine Zeit statt am Schreibtisch lieber im Wirtshaus, wo er so ganz nebenbei das Herz der üppigen Kellnerin Gerda erobert. Eindruck macht der Kreuzeder auch auf die Polizeipsychologin Frau Dr. März, die ihn auf seine Berufstauglichkeit überprüfen soll. Zwei Leichen später überträgt Kreuzeders Vorgesetzter den Fall endgültig an den jungen Kollegen Klotz. Aber das lockt den schrägen Ermittler mit der unkonventionellen Berufsauffassung und reichlich Weißbier im Blut nun doch aus der Reserve. Und damit fängt der Spaß erst richtig an!

Sind Roboter die Erfüllung unserer geheimen Beziehungssehnsüchte? Maria Schrader fragt sich in ihrem Film „Ich bin dein Mensch“ (Dienstag, 3. August), was passiert, wenn man wirklich den perfekten Partner findet. Hauptdarstellerin Almas skeptisches Unbehagen ist von der ersten Filmeinstellung an zu spüren: Sie lebt allein, scheint das nicht ändern zu wollen, konzentriert sich auf ihre wissenschaftliche Arbeit im Pergamon-Museum und tut mit ihrer Teilnahme an dem Expert:innenkreis vor allem ihrem Chef einen Gefallen. Tom hingegen hat nur eine Aufgabe: Er soll Alma glücklich machen. Sein Algorithmus sieht vor, dass er auf Almas Bedürfnisse eingeht – und dieser Algorithmus lernt schnell, so schnell, dass Alma vielleicht doch hin und wieder vergessen kann, dass Tom trotz seines Aussehens kein Mensch ist.

Am Mittwoch, 4. August ist die spanische Komödie „Rosas Hochzeit“ zu sehen. Kurz vor ihrem 45. Geburtstag beschließt Rosa, dass es Zeit für einen radikalen Wandel in ihrem Leben ist. Immer hat sie für die anderen gelebt, in ihrem Job als Kostümbildnerin bis zum Umfallen gearbeitet, den Vater zum Arzt begleitet, sich um die Kinder ihres Bruders gekümmert. Knall auf Fall verlässt sie Valencia, um sich im alten Schneiderladen ihrer Mutter in einem kleinen Küstenort den Traum vom eigenen Geschäft zu erfüllen. Aber es ist nicht so leicht, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Der Job, ihr Vater, die Geschwister, ihr Freund und ihre Tochter, alle mit ihren eigenen Plänen und Problemen: Das Handy hört gar nicht mehr auf zu klingeln. Rosa beschließt, ein Zeichen zu setzen: Sie will heiraten. Und diese Hochzeit wird eine ganz besondere sein.

In der französischen Komödie „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ (5. August) zeigt Isabelle Huppert als bankrotte Dame Patience wie sich trotz Aushilfsjob als Dolmetscherin bei der Polizei mit Drogendeals ein weitaus besseres Sümmchen verdienen lässt. Mit dem Spitznamen Madame Hasch und ihren Arabischkenntnissen avanciert sie schon bald zur Drogenbaronin von Paris, während die Polizei im Dunkeln tappt, wer die mysteriöse Frau sein soll. Einzig ihr Verehrer Philippe hat eine Vermutung, wer die vermeintliche Araberin sein könnte. Da er jedoch der Chef des Drogendezernats ist, muss Patience ihr doppeltes Spiel mit großer Vorsicht spielen.

Am Freitag, 6. August um 20:00 Uhr gibt es live-Musik mit der beliebten Vaihinger Band „Matze & friends“. Matze Gutstein, Gründer und Frontman der Gruppe sowie Veranstalter zahlreicher Musikevents in Vaihingen und Umgebung, hatte schon im Frühjahr angekündigt, „wieder loszulegen, sobald es geht“. Nun also dürfen sich Musikfans auf ein Konzert der Extraklasse unter freiem Himmel freuen.

Die Komödie „Catweazle“ mit Otto Waalkes in der Hauptrolle, der sich als Magier in die Moderne verirrt und versucht, den Weg zurück ins 11. Jahrhundert zu finden ist am Samstag, 7. August auf der Leinwand des Open-Air-Kinos zu sehen. Hexenmeister Catweazle lebt eigentlich im 11. Jahrhundert. Eine überstürzte Flucht zwingt ihn allerdings zu einem waghalsigen Zauber, der natürlich schief geht und ihn unbeabsichtigter Weise in die Gegenwart transportiert. Hier muss er sich erstmal mit der neuen, stark technologischen Umgebung anfreunden. Dabei hilft ihm Teenager Benny, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht und versucht, seine wahre Identität geheim zu halten. Doch obwohl Catweazle eigentlich froh sein sollte, seiner Zeit entkommen zu sein, sehnt er sich in seine Epoche zurück. Kann er den richtigen Zauberspruch für die gezielte Rückreise finden oder ist auf seine Zauberei mal wieder kein Verlass?

Mit „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ legen die Regisseure Nadine Heinze und Marc Dietschreit am Sonntag, 8. August ein gefühlvolles Familiendrama mit hintergründigem Humor vor. Marija kommt aus der Ukraine nach Deutschland, um als 24-Stunden-Pflegerin den demenzkranken Curt zu versorgen. Als dessen Tochter einen schweren Autounfall hat, ist Marija plötzlich allein mit dem mürrischen alten Mann. Curt beginnt, sie für seine verstorbene Frau zu halten, und Marija schlüpft – zunächst unfreiwillig – in deren Rolle und Kleider. Doch das skurrile Spiel einer Ehe aus vergangenen Zeiten wird von Curts Sohn Philipp gestört. Als der versucht, Marija für sich zu gewinnen, laufen die Dinge aus dem Ruder. Auf höchst unterhaltsame Weise ist hier nicht immer alles wie es scheint, nicht einmal die eigenen Vorurteile.

Eine Gruppe von fünf Höhlenforschern nimmt die Kino-Besucher am Montag, 9. August exklusiv mit auf eine der schwierigsten Höhlentouren der Welt. Sie sind auf der Suche nach dem Ende des „Riesendings“, Deutschlands größter bekannter Schachthöhle, mehrere Tagesreisen entfernt vom hochalpinen Eingang auf dem Untersberg-Plateau. Es ist das vielleicht größte Abenteuer, das sich heute noch in einem Industrieland wie Deutschland erleben lässt. Es ist eine Reise in eine Parallel-Welt tief unter dem Fels. Gleich zum Start geht es fast tausend Meter in den Felsen-Schlund, immer am Seil, an den atemberaubenden Steilwänden hinab. Die Klippen des 180er-Schachts sind höher als das Ulmer Münster, der höchste Kirchturm der Welt. Die faszinierenden Bilder lässt das Publikum zusammen mit den Höhenforschern eintauchen in „Das Riesending“ - in eine Zauberwelt wie aus „Der Herr der Ringe“ oder den Romanen von Jules Verne. Die Mission ist klar: Das Ende der Höhle soll endlich gefunden werden.

Seine Musik inspiriert, seine Lebensgeschichte überrascht: „Rocketman“ (10. August) ist ein einzigartiges musikalisches Spektakel mit den beliebtesten Songs von Elton John. Man erfährt, wie aus dem schüchternen Jungen Reginald Dwight eine der bekanntesten Figuren des Rock'n'Roll wird. Gemeinsam mit Texter Bernie Taupin mischt er die Londoner Szene auf, nur der richtige Name fehlt ihm noch. Mit seiner Umbenennung in Elton John beginnt für ihn schließlich der Aufstieg zu einer der schillerndsten Figuren, die die britische Unterhaltungsbranche jemals hervorbrachte. Er fällt mit seinen aufwändigen Kostümen auf, in denen er einen Nummer-1-Hit nach dem anderen abliefert – bis er eines Tages feststellt, dass nach einem raketenhaften Aufstieg ein tiefer Fall droht.

Zum Abschluss des diesjährigen Open-Air-Kinos ist am Mittwoch, 11. August der mehrfach preisgekrönte Film „Nomadland“ zu sehen. Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt dieses herausragenden, poetischen und unprätentiösen Films. Die 60-jährige Witwe Fern bleibt nach dem Tod ihres Mannes noch einige Zeit im gemeinsamen Haus in Empire, Nevada wohnen. Nun allerdings hat die United States Gypsum Corporation, ein Baustoffhersteller und der einzige große Arbeitgeber der Kleinstadt, dichtgemacht und es gibt keine Jobs mehr. Nicht einmal eine Postleitzahl hat Empire mehr, weswegen Fern in ihrem kleinen Transporter lebt, durch die Vereinigten Staaten fährt und sich von Job zu Job treiben lässt. Sie besteht allerdings darauf, dass sie nicht obdachlos, sondern einfach nur hauslos ist. Fern könnte aufgrund ihrer Qualifikationen jederzeit wieder ein normales Leben führen, doch sie bevorzugt das Leben auf der Straße mit seiner Freiheit, den anderen Menschen und den vielen Bekanntschaften, die man irgendwann wiedertrifft.

Auch dieses Jahr ist es pandemiebedingt nicht möglich, verlässlich zu planen. Daher gibt es im Kartenvorverkauf 291 Plätze basierend auf der Inzidenzstufe 3 der Corona-Verordnung Baden-Württemberg. Je nach Inzidenzstufe werden die Plätze bis zu 400 aufgestockt. Die weiteren verfügbaren Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Es gilt die tagesaktuelle Inzidenzstufe des Landkreises Ludwigsburg. Am Eingang und auf dem Gelände besteht Maskenpflicht und die 3Gs (Geimpft, Getestet, Genesen) sind Grundvoraussetzung für den Besuch des Open-Air-Kinos. Im Biergarten und am Sitzplatz dürfen die Masken abgenommen werden. Besucher werden gebeten, einen amtlichen Lichtbildausweis und ihre Impf- bzw. Testdokumente mitzubringen. Die Registrierung am Einlass ist auch über die CoronaWarnApp möglich.
Tickets gibt es zum Preis von 10 Euro inkl. VVK Gebühr (es gibt keine Ermäßigung) unter www.openairkino-bw.de, in der Kultur- und Touristinformation, Markplatz 5 und in der AXA Kretzler Eisinger oHG, Franckstraße 19, beides in Vaihingen an der Enz.
Einlass ist täglich ab 19:00 Uhr, Filmbeginn gegen 21:15 Uhr. Das Live-Konzert am 6. August beginnt um 20:00 Uhr.

Suchfunktion

Veranstaltungstipps