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Zeitungen

Regelmäßig erscheinende Blätter, die Anzeigen und Meldungen enthalten. In Vaihingen erschien als erste Z. der »Grenzbote«, der wohl 1830 als > Intelligenzblatt gegründet wurde (ab Juli 1849 unter dem Titel »Der Enz-Bote«) und einen linksliberalen Kurs steuerte. Ab 1848 erschien eine zweite Zeitung, zunächst unter dem Titel »Vaihinger Tagblatt«, ab 1. Januar 1849 als »Die Landpost«, die einen konservativen Kurs einschlug. Sie wurde im Oktober 1922 mit dem »Enz-Boten« vereinigt. 1932–1936 erschien die »Vaihinger Zeitung«, hg. v. Alfred Schnaufer, die sich den Nationalsozialisten andiente, aber vom Herausgeber des Enz-Boten aufgekauft werden konnte. Von April 1945 (letzte Ausgabe am 7.) bis zum Juni 1949 (erste Ausgabe am 11.) durfte die Zeitung nicht erscheinen. Ab März 1968 firmiert der »Enz-Bote« als »Vaihinger Kreiszeitung«. Ab August 1947 erschien das »Württembergische Abendblatt« (Redaktion: Marktplatz 16; Redakteur: Dr. Walter Oberkampf), ein Kopfblatt der in Pforzheim erscheinenden »Süddeutschen Allgemeinen Zeitung«. Die Zeitung wurde von der Vaihinger Stadtverwaltung nicht gesammelt. Die von Wilh. Wimmershof ab Oktober 1948 herausgegebene »Heimat-Rundschau« erschien bis 4. Juni 1949 einmal pro Woche, durfte aber keine politischen Nachrichten aufnehmen. Verantwortlich für den Inhalt waren der Herausgeber und der > Lokalredakteur.

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