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Sanierungsgebiete

Plan Sanierungsgebiet Grabenstraße

"Die Gemeinde kann ein Gebiet, in dem eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden soll, durch Beschluss förmlich als Sanierungsgebiet festlegen..." (§ 142 (1) BauGB)

In der Stadt Vaihingen an der Enz werden seit dem Jahr 1974 Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung der Kernstadt und einzelnen Ortsteilen durchgeführt. Die Sanierungsgebiete LSP „Marktgasse / Pulverturm“ und „Mühlstraße / Klingengasse“ und das Wohnumfeldprogramm „Im Graben“ in der Kernstadt, das Sanierungsgebiet LSP in Horrheim sowie das Sanierungsgebiet LSP in Enzweihingen (I) sind bereits abgeschlossen. Kurzfristig abgerechnet und abgeschlossen werden sollen die Sanierungsgebiete SE „Mühlstraße/Klingengasse“ und SE „Kirchplatz“ in der Kernstadt. Die Maßnahmen können insgesamt als äußerst erfolgreich für die Belebung und Gestaltung der Kernstadt und Ortsteile bezeichnet werden.

In den vorgenannten Gebieten wurden Maßnahmen mit insgesamt ca. 20 Mio € gefördert, hiervon sind ca. 9 Mio € an Privatpersonen ausgezahlt worden (Stand 12.2003). Neben privaten Instandsetzungen/Modernisierungen wurden auch öffentliche Maßnahmen gefördert. So war z.B. die Einrichtung des Bürgerbüros im Rathaus und das Bürgerzentrum in der Grabenstraße ebenso wie viele Straßenumbauten in den Sanierungsgebieten, nur mit Hilfe der Sanierungsmittel finanzierbar.

Blick in das Sanierungsgebiet Grabenstraße

Sanierungsgebiet "Kernstadt/Grabenstraße"
Neu festgelegt wurde im Jahr 2002 das Sanierungsgebiet „Kernstadt/Grabenstraße“ mit einem Förderrahmen von 3.002.893 € (Stand 03/2004) Der Satzungstext zur förmlichen Festlegung sowie die Umgrenzung des Sanierungsgebietes stehen weiter unten zum Download bereit. Die Vorbereitende Untersuchung kann bei Armin Bäßler (siehe unten) eingesehen werden.

In diesem Gebiet wurden Straßenumgestaltungen in größerem Umfang vorgenommen, wie z.B. die Grabenstraße mit der Zentralen Bushaltestelle und weitere Straßen und Gassen. Die Umgestaltung der Friedrichstraße ist noch vorgesehen. Die Modernisierung- und Instandsetzung der Stadthalle stellt die größte städtische Hochbaumaßnahme dar. Im Gebäude Heilbronner Straße 12 wurde durch Umnutzung ein zentrumsnaher Treff für Kinder und Jugendliche eingerichtet.

In der Stadtverwaltung wurde eine Sanierungsgruppe gebildet, die in allen Fragen Privatpersonen bei ihren Maßnahmen kostenlos berät. Die Sanierungsgruppe besteht aus

Herrn Bäßler (Stadtkämmerei, Abteilung Zuschüsse)
Herrn Sure (Stadtplanungsamt)

Planausschnitt mit dem Sanierungsgebiet

Sanierungsgebiet "Enzweihingen II"
Im Stadtteil Enzweihingen der Stadt Vaihingen an der Enz werden seit dem Jahr 1988 Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung im Ortskern durchgeführt. Das Sanierungsgebiet LSP "Enzweihingen I", das den gesamten Ortskern umfasst hat ist bereits abgeschlossen.

In diesem Gebiet wurden Maßnahmen mit insgesamt ca. 3 Millionen Euro gefördert, hiervon sind ca.1,1 Millionen Euro an Privatpersonen ausgezahlt worden. Neben privaten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen teils denkmalgeschützter Gebäude wurden auch öffentliche Maßnahmen gefördert. So war z.B. der Bau der Parkscheune Enzweihingen mit 16 privaten Stellplätzen im UG und 16 öffentlichen Stellplätzen im OG (zugleich überdachter Raum für Vereinsfeste in der Ortsmitte) und viele Straßenumgestaltungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet nur mit Hilfe der Sanierungsmittel finanzierbar.

Neu festgelegt wurde im Jahr 2005 das Sanierungsgebiet "Enzweihingen II" mit einem Förderrahmen von 1.167.000 Euro. Das Gesamtvolumen dieser zweiten Sanierungsmaßnahme im Stadtteil Enzweihingen im Bereich zwischen Strudelbach und Pfarrgasse um das Große Haus beträgt rd. 1,8 Mio. Euro. Der Satzungstext zur förmlichen Festlegung mit der Umgrenzung des Sanierungsgebietes stehen weiter unten zum Download bereit. Die Vorbereitende Untersuchung kann bei Armin Bäßler (siehe unten) eingesehen werden.

Die größte städtische Hochbaumaßnahme in diesem Gebiet ist die Umnutzung und denkmalgerechte Sanierung des Kulturdenkmals Pfarrgasse 1 (sog. Großes Haus) durch Einbau einer Jugendbücherei im EG und Vereinsräumen im 1. OG. Die Umgestaltung der Straße "Am Strudelbach" ist ebenfalls vorgesehen.

In der Stadtverwaltung wurde eine Sanierungsgruppe gebildet, die in allen Fragen Privatpersonen bei ihren Maßnahmen kostenlos berät. Die Sanierungsgruppe besteht aus

Armin Bäßler (Stadtkämmerei, Abteilung Zuschüsse)
Thomas Schmitt (Stadtplanungsamt)
Architekt Dipl. Ing.Gert Wilhelm Bechtle (freier Architekt)

Wer kann wann Fördermittel und in welcher Höhe beantragen?
Innerhalb der Sanierungsgebiete können Privatpersonen Fördermittel für eine umfassende Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme ihres bestehenden Wohnraumes beantragen. Vorraussetzung ist, dass eine (grundlegende) Instandsetzung / Modernisierung durchgeführt wird. Nicht förderfähig sind z.B. reine Renovierungsarbeiten wie "neu Tapezieren" oder ein "neuer Fassadenanstrich" (sofern diese Arbeiten nicht im Zusammenhang mit einer grundlegenden Instandsetzung / Modernisierung erfolgen). Bei einer Instandsetzung / Modernisierung sind nach Abzug von pauschal 10 % für unterlassene Instandsetzung bis zu 25 % der dort als zuwendungsfähig anfallenden Kosten förderfähig. In besonderen Ausnahmefällen ist eine höhere Bezuschussung bis max. 40 % und bei denkmalgeschützten oder städtebaulich bedeutenden Gebäuden bis max. 50 % möglich.

Ansprechpartner ist Armin Bäßler, der zu den üblichen Öffnungszeiten wie folgt zu erreichen ist:

Marktplatz 4
71665 Vaihingen an der Enz
Tel. 07042 18 229
Fax 07042 18 317
a.baessler@vaihingen.de

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