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Vaihinger Open-Air-Kino 2017 startet am 1. August

Auch in diesem Jahr gibt es in Vaihingen an der Enz wieder Kinogenuss unter freiem Himmel: Ab Dienstag (1. August) bis Sonntag (13. August) erwartet die Besucher 13 Tage lang ein abwechslungsreiches Filmvergnügen auf dem Schulhof hinter der Stadthalle. Bei verschiedenen Leckereien sowie typischen Kinospezialitäten wie frischem Popcorn und Süßwaren zeigt Michael Eisinger in Zusammenarbeit mit der Stadt Vaihingen an der Enz eine große Bandbreite an Filmen, die für jeden Geschmack etwas bieten.

Open-Air-Kino auf dem Schulhof der Ferdinand-Steinbeis-Realschule

Welche Filme stehen auf dem Kinoprogramm?
Das diesjährige Open-Air-Kino startet am Dienstag (1. August) mit dem Film Happy Burnout. In der Komödie mit Wotan Wilke Möhring und Anke Engelke, lässt Möhring sich als Fussel für arbeitsunfähig erklären, um nicht arbeiten zu müssen. Der angebliche Grund: Burnout. Als der Punk, Frauenheld und Systemverweigerer sich deshalb in Behandlung geben soll, mischt er die Psychiatrie ordentlich auf und beginnt schlussendlich auch seinen eigenen Lebensweg zu hinterfragen.

Am Mittwoch (2. August) flimmert mit Die Blumen von gestern eine kluge, schwarzhumorige Komödie mit Lars Eidinger und Jan Josef Liefers über die Leinwand. Es geht um den Holocaust-Forscher Toto, der von seiner aufgeweckten französischen Praktikantin Zazie aus einer schweren Lebenskrise gerettet wird. Er ahnt nicht, dass Zazie ihre eigene heimliche Agenda hat, die eng mit einem dunklen Geheimnis in Totos Familiengeschichte verbunden ist.

Am 3. August steht ein Film direkt aus Vaihingen an der Enz auf dem Programm. In Vaihingen - wie es früher war zeigt Werner Gayer aus Rosswag Bilder und Filme aus der Heimat. Der 75miütige Film legt seinen Schwerpunkt auf die Zeit zwischen 1930 und den 1950er Jahren. Zu erleben ist unter anderem, wie in der Lederfabrik Enßle die Materialien für feine Handschuhe unter heute unvorstellbaren Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Die Besucher werden zu einem Streifzug durch die Straßen der Stadt eingeladen.

Das Pubertier wird am Donnerstag (4. August) gezeigt. In der Komödie nach dem gleichnamigen Buch von Jan Weiler steht dem Journalisten Hannes Wenger (Jan Josef Liefers) und seiner Frau Sara (Heike Makatsch) die wohl schwerste Aufgabe ihres Lebens ins Haus: Ihre Tochter Carla (Harriet Herbig-Matten) verwandelt sich kurz vor ihrem 14. Geburtstag in ein rebellisches Pubertier. Fortan hat Hannes alle Hände voll zu tun, sie vor Alkohol, Jungs und anderen Versuchungen zu beschützen, was ihn immer mehr überfordert.

Am 5. August steht bei der VKZ-Filmnacht mit Lion ein sechsfach mit dem Oscar nominiertes Drama auf dem Plan. Mit fünf Jahren wird der kleine indische Junge Saroo nach der Trennung von seiner Familie von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham), einem wohlhabenden australischen Ehepaar, aufgenommen. Als junger Mann macht er sich nun mit Hilfe seiner trüben Erinnerungen und Google Earth auf die Suche nach seiner wahren Mutter. Während seiner Reise in die eigene Vergangenheit hofft er endlich auf jenes Dorf zu treffen, das sich mit seinen Erinnerungen ans Vergangene deckt...

Die deutsche Komödie Willkommen bei den Hartmanns läuft am 6. August. Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus entstehen allerhand Missverständnisse, Probleme und Wirrungen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes. Der Film aus dem Jahr 2016 versammelt die deutsche Schauspielriege erster Klasse vor der Kamera. Unter anderem zu sehen sind Senta Berger, Heiner Lauterbach, Florian David Fitz sowie Elyas M’Barek.

Nicht ohne uns - 199 kleine Helden! ist ein Dokumentarfilm von Sigrid Klausmann und begleitet Kinder aus verschiedenen Kontinenten auf ihrem abenteuerlichen Schulweg. Der Film vereint 15 Länder, 5 Kontinente, 16 Kinder, alle zwischen 8 und 12 Jahre alt und alle unterschiedlichster sozialer Herkunft.
Ganz gleich wo auf der Erde und egal wie unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sein mögen, überall finden sich Kinder, die ähnliche Ängste, Hoffnungen, Träume und Wünsche für die Zukunft haben. Gezeigt wird dieser Film am Montag (7. August).

Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: 1975 zieht der kongolesische Arzt Seyolo Zantoko mit seiner Familie fort aus der Heimat, um im Norden Frankreichs eine Praxis als Landarzt zu übernehmen. Das erhoffte europäische Großstadtleben entpuppt sich als weit weniger glamourös als erwartet. So stößt die Familie dort auf allerlei rassistische Vorurteile der Anwohner. Doch so leicht lassen sich Seyolo, seine Frau Anne und die beiden Kinder nicht unterkriegen! Ein Dorf sieht schwarz flimmert am 8. August über die Leinwand.

Mit La La Land steht am Mittwoch (9. August) ein Film auf dem Programm, der bereits diverse Rekorde brach. Bei den Golden Globes 2017 stellte er mit sieben gewonnenen Preisen einen neuen Rekord auf. Bei der Oscar-Verleihung 2017 folgten 14 Rekord-Nominierungen und schlussendlich sechs gewonnene Oscars, unter anderem für Hauptdarstellerin Emma Stone. Diese spielt in dem Musicalstreifen die leidenschaftliche Schauspielerin Mia, die ihr Glück in Los Angeles sucht. Jazzpianist Sebastian (Ryan Gosling) strebt ebenfalls nach einem steilen Aufstieg in Los Angeles. Als beide sich eines Tages treffen und sich ineinander verlieben, beschließen sie gemeinsam die Bühnen der Welt zu erobern. Doch schnell müssen Mia und Sebastian feststellen, dass ihre Bestrebungen auch Opfer fordern und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen.

Die Verfilmung des autobiografischen Buchs von Saliya Kahawatte wird am 10. August gezeigt. Mein Blind Date mit dem Leben dreht sich um einen Mann, der sich nicht von seiner fortschreitenden Sehbehinderung bremsen lässt. Saliya Kahawatte - gespielt von Kostja Ullmann – beginnt eine gastronomische Ausbildung im Nobelhotel Bayrischer Hof. Er übt Verhaltensnormen zu erkennen und entsprechend zu reagieren, die richtigen Abstände einzuhalten, den Blick so zu richten, wie es von ihm erwartet wird – Hauptsache sein Gegenüber merkt nichts von seiner Sehbehinderung. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zu seinem Kollegen Max und auch die Liebe steht bald vor der Tür. Doch sein Versteck-Spielchen ist ein fragiles Konstrukt, das jeden Moment bröckeln könnte.

Nach der Oscar-nominierten Komödie „Ziemlich beste Freunde“ kehrt Omar Sy auf die Leinwand zurück. In Plötzlich Papa spielt er einen alleinerziehenden Vater wider Willen. Samuel (Omar Sy) lebt in Südfrankreich in den Tag hinein, genießt das Single-Dasein und geht jeder Verpflichtung und Verantwortung aus dem Weg. Eines Tages steht seine Ex Kristin (Clémence Poésy) vor der Tür und präsentiert ihm seine kleine Tochter Gloria. Als sie ihn mit dem Baby allein lässt, reist er nach London, um die verschwundene Mutter zu suchen – erfolglos. Acht Jahre später lebt Samuel mit Gloria (Gloria Colston) in London und die beiden sind ein unzertrennliches Vater-Tochter-Gespann. Aber dann erscheint Kristin auf der Bildfläche und fordert ihr Kind zurück. Zu sehen am 11. August.

Ein Mix aus Komödie und Romanze erwartet das Publikum am vorletzten Abend, am 12. August. In Monsieur Pierre geht online hat sich der grantige Rentner Pierre auf einen einsamen und routinierten Lebensabend eingerichtet. Als der Informatiker Alex ihn in die mysteriöse Welt des Internets einführt, stößt der rüstige Rentner eines Tages auf ein Datingportal. Er verliebt sich im Internet in die schöne Flora63, doch dummerweise hat er bei seinem Profil ein bisschen getrickst. So muss Alex zum Date mit Flora. Und siehe da: Alex verliebt sich in Flora, die sich wiederum in ihn verguckt. Der ebenfalls schwer verliebte Pierre steckt in der Zwickmühle.

Zum Abschluss des diesjährigen Open-Air-Kinos wird am Sonntag (13. August) die romantische Komödie SMS für dich aus dem Jahr 2016 gezeigt. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sofie Cramer schreibt Clara (Karoline Herfurth) ihrer großen Liebe Ben auch zwei Jahre nach dessen Unfalltod noch sehnsüchtige SMS an seine alte Handynummer. Sie weiß nicht, dass die Nummer mittlerweile neu vergeben wurde. Der Journalist Mark (Friedrich Mücke) führt eine unglückliche Beziehung und ist völlig fasziniert von den romantischen Nachrichten. So begibt er sich mit Unterstützung seines Freundes David auf die Suche nach der unbekannten Absenderin.

Karten für die Vorstellungen gibt es im Vorverkauf ab Montag (17. Juli 2017) bei der Kultur- und Touristinformation am Marktplatz 5, im AXA-Versicherungsbüro Kretzler Eisinger OHG, Franckstr. 19, im Internet unter www.vaihingen.events sowie an allen reservix-Vorverkaufsstellen.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf 7,00 Euro zzgl. Gebühren, an der Abendkasse 8,50 Euro bzw. 7,00 Euro (erm.). Filmbeginn ist jeweils um 21.15 Uhr. Der Einlass erfolgt ab 19.30 Uhr. Der Landesfamilienpass kann bei diesen Veranstaltungen nicht eingelöst werden!

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