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Porträt Stadtteil Riet

Klein aber fein

Bild vom Glockenturm der Stephanuskirche

"Klein aber fein" - so könnte man den kleinsten Vaihinger Teilort überschreiben. Der idyllische Ort im Strudelbach mit heute knapp 1000 Einwohnern wurde erstmals 812 urkundlich erwähnt.

Der beschauliche Stadtteil ist umgeben von Naturschutzgebieten. Riet bietet deshalb mit seinen vielfältigen Freizeitmöglichkeiten auf Wander- und Radwegen eine hohe Wohnqualität. Verschiedene Vereine und eine atkive freiwillige Feuerwehr tragen zur guten Dorfgemeinschaft bei. Kindergarten und Grundschule am Ort machen Riet für junge Familien attraktiv.

Wer den Ort besucht, kommt nicht an der Dorfgeschichte vorbei. Mitten im Ort präsentiert sich nämlich das Schloss der Grafen von Reischach, umgeben von hohen alten Bäumen. Gleich daneben liegt die Stephanuskirche, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückgeht. Sie war früher Schlosskapelle. Die heutige Dorfkirche bewahrt den Grabstein eines Onkels des Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus. Zweimal im Jahr gibt es hier etwas ganz besonderes: Kammerkonzerte des "Musikfestivals der seltenen Besetzungen".

Riet war einst Sitz der Herren von Hohenheim. Der Vater des berühmten Naturforschers und Arztes Paracelsus wurde im Schloss von Riet Ende des 15. Jahrhundert geboren.

Gleich neben den geschichtsträchtigen Winkeln zeigt Riet im Ortskern sein modernes Gesicht. Das Rathaus, im Mai mit Maienbaum, ein Gasthaus und das evangelische Gemeindehaus prägen zusammen mit Linden und dem Strudelbach den Ortskern. Die Strudelbachhalle mit Wirtschaft und einem Biergarten ist ein beliebter Treffpunkt am Radweg.

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Pulverturm im Hintergrund und die Enz im Vordergrund
Ausschnitt aus einem Fachwerkgebäude

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