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Porträt Stadtteil Enzweihingen

Wo die Post abging

Fachwerkhäuser mit Großem Haus und Rathaus

Schon in römischer Zeit war Enzweihingen wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts richteten die Herren von Taxis hier zwischen Knittlingen und Cannstatt eine Posthalterei ein. 300 Jahre lang hatte sie Bestand.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg zündeten die Franzosen das Dorf an. Über 100 Gebäude wurden Opfer des Feuers, darunter auch die Kirche, das Rathaus und die Schule.

Bekannte Persönlichkeiten prägen die Geschichte des Orts: Wolfgang Amadeus Mozart durchreiste 1763 den Ort, Friedrich Schiller rastete hier auf der Flucht und Wilhelm Hauff erwarb das Enzweihinger Bürgerrecht.

Damals wie heute prägt das Fachwerktrio aus "Großem Haus", Martinskirche sowie altem Rathaus den historischen Ortskern.

Historische Haustür

In Enzweihingen spielen Weinbau und Landwirtschaft, aber auch das Gewerbe, eine wichtige Rolle. Umgeben ist Enzweihingen von Weinbergen, Wiesen und Wäldern. Dazwischen ziehen Enz und Strudelbach ihre silbernen Bänder durch die Landschaft rund um den Ort.

Heute hat Enzweihingen mit rund 1500 Hektar die größte Fläche der Ortsteile von Vaihingen an der Enz. Über 4000 Einwohner wohnen in dem Stadtteil.

Unser Dorfladen - Höhepunkt einer beispiellosen Bürgerbeteiligung!

Die Geschäftsräume des ehemaligen Schlecker-Marktes in der Mitte von Enzweihingen standen längere Zeit leer. Unser Wunsch war es, dass unsere Ortsmitte wieder belebter wird und die Einkaufsmöglichkeiten um das fehlende Sortiment von Dingen des täglichen Bedarfs (wie Drogerieartikel etc.) erweitert werden können - allerdings war klar: die Bürger müssen mitziehen!

Angedacht war ein Laden auf genossenschaftlicher Basis. Bürger konnten Geschäftsanteile erwerben und so das notwendige finanzielle Fundament für die Eröffnung schaffen. Damit der Laden aber erfolgreich weitergeführt werden kann, müssen die Bürger ihn wollen, nach ihren Wünschen gestalten und nach besten Kräften unterstützen: nur durch regelmäßigen Einkauf und teilweise auch ehrenamtliches Engagement - zumindest anfänglich - konnte das Projekt gelingen.

Hierfür war ganz Enzweihingen gefragt!

Seit Oktober 2014 ist es nun möglich, im Enzweihinger Dorfladen einzukaufen. Die Eröffnung bildete den Höhepunkt einer beispiellosen Bürgerbeteiligung. Es war ein spannender aber faszinierender Prozess, der zur Entstehung des Dorfladens geführt hat. Viele haben sich mit einer Einlage beteiligt, auch die Stadt Vaihingen an der Enz hat das Projekt unterstützt.

Inzwischen liegen erste Erfahrungswerte vor, die zuversichtlich stimmen, dass das Projekt Dorfladen eine langfristige Perspektive hat. Die netten Verkäuferinnen mit dem ehrenamtlichen Geschäftsführer Wilfried Breit tun alles, um die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Das Sortiment erweitert sich laufend. Im Dorfladen kann vieles günstig, fair und regional eingekauft werden. Neben der Versorgung sind es die vielen zufälligen Begegnungen von Menschen, die den Dorfladen so wertvoll machen. Menschen, die mit ihrem Einkauf zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen und den Dorfladen zu dem machen, was er in der Anfangszeit geworden ist: das Herz von Enzweihingen.

Nachfolgend können Sie die bisher in der Vaihinger Kreiszeitung erschienenen Artikel zum Thema "Dorfladen Enzweihingen" einsehen:

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